…Während dieser ganzen Zeit kamen fast täglich Nachrichten über Buchbestellungen meiner kürzlich veröffentlichten Autobiografie ein, Feedback darüber. Sie gaben mir Kraft, weiterzumachen.
Irgendwann wurde auch die Kanüle zumindest zeitweise entblockt, das heißt dem Ballon, der im Hals sitzt und verhindert, dass Speisereste, Flüssigkeit, Speichel in die Luftröhre rutscht, wird die Luft entzogen. So sind die oberen Atemwege wieder frei und plötzlich geht Riechen wieder, das Atmen ist wieder natürlicher und allem voran ist es möglich zu sprechen. Nach einiger Zeit durfte ich sogar mal runter in die Cafeteria, wo es auch frische Pizza gab. Das war der Duft des Lebens!
Auch auf die physikalische Abteilung freute ich mich jedesmal, wenn ich auch entblockt war, mit ihrem Schwimmbad- und Chlorgeruch. Ein Träumchen!
Das Hauptproblem während der zwei Monate war die Ernährung über die Magensonde. Über zeitliche Rhythmen finden, Menge und Geschwindigkeit anpassen bis zum Hersteller wechseln haben wir alles probiert, das Zeug wollte einfach nicht drin bleiben und ständig kämpfte ich mit Übelkeit.“ …
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Los geht’s
Nun ist es an der Zeit. Ich habe die letzten Jahre immer gesagt ich starte dann, wenn es sich richtig anfühlt.
Acht Jahre ist es nun her seit der Veröffentlichung meiner Autobiografie ‚Suerte – oder der Teufelskreis des Glücks‘. Seitdem ging das Leben weiter und vieles hat sich verändert – wie das nunmal so ist. Schnell war ich davon überzeugt, die Autobiografie fortzusetzen. Stets habe ich mir Dinge dafür notiert und jetzt sollen sie zum Leben erwachen.
Das heißt: Jetzt, im August 2023 beginne ich mit dem Projekt ‚Suerte 2 – oder …?‘ Ich habe mich wieder noch nicht auf einen Untertitel festgelegt, der kommt bestimmt beim Schreiben.
Jetzt heißt es aber erstmal Notizen sortieren, ausformulieren, strukturieren. Viel Arbeit wartet und ich werde vor allem im Prozess des Schreibens immer wieder kleine Schnipsel dazu auf dieser Seite veröffentlichen.