Rezension zum neuen Buch, Frederik: Eine emotionale Reise durch Liebe und Zusammenhalt
Ich habe das zweite Buch von Frederik kaum aus der Hand legen können. Doch erst einmal einen Schritt zurück: Frederik war 2014 der erste andere an NF2 erkrankte Mensch, den ich kennenlernen durfte. Er und sein Vater Ricardo haben mich im Klinikum Fulda besucht – direkt nachdem ich mein Gehör verloren hatte.
Frederik ging es damals noch deutlich besser und wir haben noch viele andere gemeinsame Erinnerungen geschaffen. Ich habe ihn zum Beispiel auf seinem Rollator durch die Menschenmengen in Berlin geschoben oder mir mit ihm ein Zimmer beim NF2-Treffen in Erfurt geteilt. Sein erstes Buch habe ich ebenfalls verschlungen, da ich Frederiks Art zu schreiben als unheimlich fesselnd empfand.
Zum aktuellen Buch: „Frederik“
Im Gegensatz zu seinem ersten Werk Suerte wurde mir in diesem Buch erst richtig deutlich, was er gesundheitlich eigentlich durchgemacht hat und wie wahnsinnig toll er von seiner Familie auf seinem Weg unterstützt wurde. Da sein Bruder Pascal den zweiten Teil verfasst und das Buch zu Ende gebracht hat, erhält das Werk eine ganz neue Tiefe.
Pascal hat mich quasi im Minutentakt zu Tränen gerührt. Seine Liebe, seine Unterstützung und sein Wille, seinen kleinen Bruder bestmöglich zu begleiten, haben das Buch zu einem Leseerlebnis gemacht, wie ich es bisher nicht kannte. Pascal schreibt, ohne die Dinge zu beschönigen:
Er spricht offen über die Krankheit und deren Einfluss auf die Familie.
Er schildert den Alltag und die Reisen mit „Fez“.
Er teilt seine Ängste, Sorgen und das tiefe Loch, das nach Frederiks Tod entstanden ist.
Ein Porträt bedingungsloser Liebe
Besonders erwähnenswert ist, dass auch die Eltern und die Schwester von Frederik einige Passagen geschrieben haben. Zu jeder Zeit wird deutlich, wie viel Liebe in dieser Familie vorhanden ist. Natürlich gab es auch Streit und Meinungsverschiedenheiten, aber das hat die Familie nur noch enger zusammengebracht.
Mein größter Respekt gilt auch Ricardo, Frederiks Vater. Er hat quasi sein ganzes Leben auf die Situation seines Sohnes umgestellt, ohne dies jemals groß zu erwähnen – für ihn war es selbstverständlich.
Fazit:
Für mich war dieses Buch eine sehr emotionale Reise. Ich wünsche mir, dass es sehr viele Menschen lesen. Es führt einem vor Augen, dass Gesundheit das wichtigste Gut im Leben ist.
Das Buch Frederik besticht mit seiner schonungslosen Offenheit. Frederik, der sehr stark von der genetischen seltenen Erkrankung NF2 betroffen ist, führt bis zum Schluss ein selbstbestimmtes Leben.
Als er sich entschließt mit Sterbefasten die Welt zu verlassen, unterstützt ihn seine Familie. Sein Bruder Pascal berichtet über den Sterbeprozess, das Loslassen und auch die Liebe zu einander einfühlsam und für mich brutal offen. So geht es auch um das Leben, Weiterleben
nach großem Verlust und den Zusammenhalt in der Familie.
Wir müssen kämpfen und uns respektieren , das ist für mich Frederiks Vermächtnis
Ein wirklich tolles, bewegendes, fesselndes und ergreifendes Buch. Frederik konnte sehr gut schreiben und damit (mich auf jeden Fall) Leser in die Handlung mit“reinziehen“. Beim Lesen seines letzten Buches FREDERIK, hatte ich das Gefühl „dabei“ und auch „dort“ zu sein. Erschreckend, wieviel Leid er ertragen musste…war mir nicht bewusst, aber durch das Buch dann einigermaßen erahnen können, wenn auch wascheinlich nicht zu 100%, aber annähernd. Ich durfte Frederik vor vielen Jahren, als es ihm und mir noch deutlich besser ging, hier in Nürnberg treffen. Er schrieb mich an, ob ich Lust hätte mich spontan mit ihm und seinem Kumpel Niko (waren grad auf Durchreise und hatten noch Wartezeit bis zur nächsten Zugabfahrt) in der Innenstadt zu treffen. Hatte Zeit und hab mich dann spontan mit Fez und Niko in der Innenstadt von Nürnberg getroffen. Saßen damals in einem Café am Ufer der Pegnitz und haben Eis gegessen. Auch die Technik um sich zu unterhalten, hatte Fez dabei, hat mir auch gezeigt, wie man was machen kann/soll.
Auch ein sehr großes Lob an Pascal für das „Fertigschreiben“ des Buches. Sehr bewegend und emotional in Worten dargestellt…hat sich quasi vor den Lesern „ausgezogen“. 😉👍 Beeindruckend auch der Zusammenhlt und Aufopferung der ganzen Familie. Vielen Dank für dieses tolle Buch 👍❤️
15. April 2026 — 7:46 p.m.
Schreib mir bitte die IBAN , wohin ich die Euronen hin überweisen kann
10. Mai 2026 — 4:32 p.m.
Rezension zum neuen Buch, Frederik: Eine emotionale Reise durch Liebe und Zusammenhalt
Ich habe das zweite Buch von Frederik kaum aus der Hand legen können. Doch erst einmal einen Schritt zurück: Frederik war 2014 der erste andere an NF2 erkrankte Mensch, den ich kennenlernen durfte. Er und sein Vater Ricardo haben mich im Klinikum Fulda besucht – direkt nachdem ich mein Gehör verloren hatte.
Frederik ging es damals noch deutlich besser und wir haben noch viele andere gemeinsame Erinnerungen geschaffen. Ich habe ihn zum Beispiel auf seinem Rollator durch die Menschenmengen in Berlin geschoben oder mir mit ihm ein Zimmer beim NF2-Treffen in Erfurt geteilt. Sein erstes Buch habe ich ebenfalls verschlungen, da ich Frederiks Art zu schreiben als unheimlich fesselnd empfand.
Zum aktuellen Buch: „Frederik“
Im Gegensatz zu seinem ersten Werk Suerte wurde mir in diesem Buch erst richtig deutlich, was er gesundheitlich eigentlich durchgemacht hat und wie wahnsinnig toll er von seiner Familie auf seinem Weg unterstützt wurde. Da sein Bruder Pascal den zweiten Teil verfasst und das Buch zu Ende gebracht hat, erhält das Werk eine ganz neue Tiefe.
Pascal hat mich quasi im Minutentakt zu Tränen gerührt. Seine Liebe, seine Unterstützung und sein Wille, seinen kleinen Bruder bestmöglich zu begleiten, haben das Buch zu einem Leseerlebnis gemacht, wie ich es bisher nicht kannte. Pascal schreibt, ohne die Dinge zu beschönigen:
Er spricht offen über die Krankheit und deren Einfluss auf die Familie.
Er schildert den Alltag und die Reisen mit „Fez“.
Er teilt seine Ängste, Sorgen und das tiefe Loch, das nach Frederiks Tod entstanden ist.
Ein Porträt bedingungsloser Liebe
Besonders erwähnenswert ist, dass auch die Eltern und die Schwester von Frederik einige Passagen geschrieben haben. Zu jeder Zeit wird deutlich, wie viel Liebe in dieser Familie vorhanden ist. Natürlich gab es auch Streit und Meinungsverschiedenheiten, aber das hat die Familie nur noch enger zusammengebracht.
Mein größter Respekt gilt auch Ricardo, Frederiks Vater. Er hat quasi sein ganzes Leben auf die Situation seines Sohnes umgestellt, ohne dies jemals groß zu erwähnen – für ihn war es selbstverständlich.
Fazit:
Für mich war dieses Buch eine sehr emotionale Reise. Ich wünsche mir, dass es sehr viele Menschen lesen. Es führt einem vor Augen, dass Gesundheit das wichtigste Gut im Leben ist.
10. Mai 2026 — 5:15 p.m.
Meine Rezension
Das Buch Frederik besticht mit seiner schonungslosen Offenheit. Frederik, der sehr stark von der genetischen seltenen Erkrankung NF2 betroffen ist, führt bis zum Schluss ein selbstbestimmtes Leben.
Als er sich entschließt mit Sterbefasten die Welt zu verlassen, unterstützt ihn seine Familie. Sein Bruder Pascal berichtet über den Sterbeprozess, das Loslassen und auch die Liebe zu einander einfühlsam und für mich brutal offen. So geht es auch um das Leben, Weiterleben
nach großem Verlust und den Zusammenhalt in der Familie.
Wir müssen kämpfen und uns respektieren , das ist für mich Frederiks Vermächtnis
12. Mai 2026 — 4:13 p.m.
Ein wirklich tolles, bewegendes, fesselndes und ergreifendes Buch. Frederik konnte sehr gut schreiben und damit (mich auf jeden Fall) Leser in die Handlung mit“reinziehen“. Beim Lesen seines letzten Buches FREDERIK, hatte ich das Gefühl „dabei“ und auch „dort“ zu sein. Erschreckend, wieviel Leid er ertragen musste…war mir nicht bewusst, aber durch das Buch dann einigermaßen erahnen können, wenn auch wascheinlich nicht zu 100%, aber annähernd. Ich durfte Frederik vor vielen Jahren, als es ihm und mir noch deutlich besser ging, hier in Nürnberg treffen. Er schrieb mich an, ob ich Lust hätte mich spontan mit ihm und seinem Kumpel Niko (waren grad auf Durchreise und hatten noch Wartezeit bis zur nächsten Zugabfahrt) in der Innenstadt zu treffen. Hatte Zeit und hab mich dann spontan mit Fez und Niko in der Innenstadt von Nürnberg getroffen. Saßen damals in einem Café am Ufer der Pegnitz und haben Eis gegessen. Auch die Technik um sich zu unterhalten, hatte Fez dabei, hat mir auch gezeigt, wie man was machen kann/soll.
Auch ein sehr großes Lob an Pascal für das „Fertigschreiben“ des Buches. Sehr bewegend und emotional in Worten dargestellt…hat sich quasi vor den Lesern „ausgezogen“. 😉👍 Beeindruckend auch der Zusammenhlt und Aufopferung der ganzen Familie. Vielen Dank für dieses tolle Buch 👍❤️